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2017
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G.E.N.E.S.I.S. 2008

Für vier Tänzer,eine Violinistin und einen Perkussionisten

Dauer: 60 Minuten

Musik: Pierre Favre, Gabrielle Brunner, live gespielt

Choreographie: Misato Inoue & Félix Duméril in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen

Tanz: Misato Inoue, Félix Duméril, Nina Stadler,Hideto Heshiki

Bühne: Jann Messerli

Kostüme: Kathy Brunner

Videodesign: Jean-Christophe Duméril

Licht:Christophe Gorgé

Entstanden für die gleichnamige Ausstellung Genesis im Zentrum Paul Klee

in Zusammenarbeit mit dem Festival Heimspiel, Bern, CH

Uraufführung im Zentrum Paul Klee Bern, CH

G.E.N.E.S.I.S.

Inhalt: Das Zentrum Paul Klee widmet seine Herbstausstellung dem Thema SCHÖPFUNG, das sowohl in der Kunst, wie auch in der Genetik eine zentrale Rolle spielt.

Als die Japanerin Misato Inoue und Felix Duméril, Schweizer/Franzose, angefragt wurden, für diese Ausstellung eine Choreographie zusammen zu erarbeiten, war ihnen bald klar, dass die Basis dafür in ihren kulturellen Unterschieden liegen musste. Schon die europäische Idee eines Nichts als Ausgang der Schöpfung, steht im klaren Gegensatz zum japanischen Dunkel, welches nicht leer ist, sondern jene verdichtete Potenz beinhaltet, aus dem sich die KAMI manifestieren.

Was bewegt sie, die beiden Choreographen, in diesem Projekt? Ist es die ‚Condition Humaine’, die uns alle zugleich zu Schöpfern und Geschöpfen, zu Choreographen und Tänzern macht? Und ist, was existiert – als Einzelner oder als eine Gruppe von Menschen– sich selbst je genug? Treibt uns nicht ewig das Bedürfnis nach dem, was wir nicht sind? Und wo beginnen wir mit der Suche? Bei uns selbst, beim Gegenüber, im Unbekannten?

Die beiden Choreographen suchen im Einbezug von weiteren Künstlern nach Antworten zu den gestellten Fragen, dies auch im Bewusstsein, dass Fragen immer wieder neue Fragen generieren.

Die Choreographie im Spannungsfeld der verschiedenen Kulturen schlägt sich nieder in athletischer und rhythmischer und auch in asiatisch-lyrischer Körpersprache. Letztlich muss aber eine gemeinsame, rationale Tanzsprache, wie auch eine emotionale, tänzerische Ebene gefunden werden, denn Verständigung ist Anfang jeder Entwicklung, jeder Genesis.

Die Choreographen spielen mit der Symbolik von Farben und Zahlen. Sie wählen Elemente aus Mythen von West und Ost und lassen alles in einem ureigenen Kreationsprozess zusammenfliessen.

Die Bühne ist anfangs schwarz... eben dunkel! Im ersten Flackerlicht erkennen wir einen relativ grossen Kubus, auf dem später ‚Bilder laufen’ werden. Dieser Kubus bewegt sich langsam, bestimmt und verschiebt stets den Raum der Choreographie.

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